UNSER CURRICULUM - MODULAR UND INNOVATIV

Mit unserem innovativen Lernkonzept spiegeln wir die agile, digitale Arbeitswelt wider. Dabei setzen wir nicht auf das Lehren, sondern auf das Lernen, welches flexibel, praxisnah, vernetzt und anhand von Projekten stattfindet.

Module aus den Bereichen klassisches Management, Selbstentwicklung, Innovationsmanagement, Unternehmensgründung und Digitalisierung machen die Studierenden mit den unternehmerischen Herausforderungen der Zukunft vertraut. Mit Themengebieten wie Ethik, Recht oder IT-Sicherheit werden weitere wichtige Aspekte des Technologiemanagements vertieft. Zudem können die Studierenden das Programmieren erlernen und sich anhand realer Projekte mit relevanten Innovationsmethoden wie Design Thinking vertraut machen. Im Modul MyProject betreuen die Studierenden ein Innovationsvorhaben, das als Grundlage für ein neues Geschäftsfeld dienen kann.

ALLGEMEINES MANAGEMENT

In drei Modulen erlernen die Studierenden die Grundlagen des Managements. Strategieentwicklung und Methoden der Gesprächsführung werden durch klassische Managementschwerpunkte wie Rechnungswesen und finanzielle Unternehmenssteuerung ergänzt. In Gruppenphasen vertiefen die Studierenden ihre interkulturelle Teamfähigkeit und beschäftigen sich mit ethischen Aspekten ihres Handelns.

Ökonomie und Recht

Das Modul "Ökonomie und Recht" ist zweigeteilt und verbindet die Grundlagen ökonomischen Denkens mit praktischen Anwendungsbeispielen. Ziel ist es, einen Überblick über grundlegende ökonomische Konzepte zu erhalten und diese individuell auf unternehmensbezogene Fragestellungen anwenden zu können.

Inhalte

Teil I: Ökonomische Prinzipien 

Die Studierenden werden mit den Grundlagen ökonomischen Denkens vertraut und dafür sensibilisiert, dass Märkte nur funktionieren können, wenn es adäquate Institutionen gibt. Teil I besteht aus sechs Kapiteln: (1) die Grundlagen, (2) notwendige Bedingungen für funktionsfähige Märkte, (3) Marktversagen und Regierungsversagen, (4) Kollektivgüter und deren Finanzierung, (5) internationaler Handel und (6) politische Ökonomik (z.B. rent-seeking).

Teil II: Investitionsklima

Die (allgemeinen) Einsichten aus Teil I werden auf einzelne Unternehmer transferiert und dadurch mit „my project“ verbunden. Gewisse Wiederholungselemente sind für den nachhaltigen Lernerfolg explizit intendiert. Enthalten sind sechs Unterkapitel: (1) Relevanz der Sicherheit / Stabilität von Eigentumsrechten für das Verhalten von Firmen, (2) Relevanz von Regulierung für Firmenverhalten, (3) Relevanz von Besteuerung für Firmenverhalten, (4) Relevanz der Verfügbarkeit von Finanzmärkten für Firmenverhalten, (5) Relevanz der Infrastrukturqualität für Firmenverhalten und (6) Relevanz von Arbeitsmärkten für Firmenverhalten. Da Korruption in vielen Teilen der Welt eine wichtige Rolle spielt, ist ein siebtes Kapitel denkbar, das sich mit der Relevanz von Korruption für Firmenverhalten beschäftigt.

 

Lernziele

  • Vertrautheit mit grundlegenden ökonomischen Konzepten (wie Angebot und Nachfrage; Marktgleichgewicht etc.)
  • Verständnis dafür, dass Märkte nur dann wohlfahrtssteigernd sind, wenn sie auf adäquaten Institutionen basieren (wie Eigentumsrecht, Vertragsrecht, Gerichten, Strafverfolgungsbehörden)
  • Kenntnis der wichtigsten Formen von Marktversagen
  • Verständnis dafür, wie Ökonomen sowohl die Existenz des Staates als auch die Handlungen seiner Repräsentanten legitimieren
  • Vertraut sein mit den Implikationen positiver Steuersätze
  • Verstehen, dass das von Ökonomen genutzte Tauschparadigma auch für Tauschhandlungen jenseits nationalstaatlicher Grenzen gilt

Supervisor

Prof. Dr. Stefan Voigt

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 30 Std. (4 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

3. Semester

Prüfung / Benotung

Schriftliche Prüfung, benotet

Finanzielle Performance und Unternehmenssteuerung

Mittels Fallstudien, Planspielen und Simulationen werden grundlegende Kenntnisse der Bilanzierung, der Kostenrechnung sowie der Finanzierung und Investitionsrechnung vermittelt. Insbesondere soll erlernt werden, auf welche Art die finanzielle und nichtfinanzielle Performance eines Unternehmens gemessen und gesteuert werden kann.

Inhalte

  • Finanzielle Performance & ökonomischer Wert
  • Bilanzen, Bilanzanalyse und Kennzahlen
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Buchhaltung
  • Kalkulation
  • Kostenbasierte Preisgestaltung
  • Break-Even-Analyse
  • Performance-Messung
  • Investitionsentscheidungen
  • Projektbewertung
  • Finanzielle Hebelwirkung
  • Monte-Carlo-Simulation im Finanz- und Rechnungswesen

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage:

  • die Bestandteile der Bilanz zu beschreiben und eine Bilanz aus Transaktionsdaten zu erstellen
  • Geschäftsvorfälle zu analysieren und mit Bilanzveränderungen zu verknüpfen
  • zu erklären, wie im externen Rechnungswesen Einkommen gemessen wird
  • das Konzept des Matching zu verwenden, um die Ausgaben für eine Periode zu erfassen
  • eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen und den Zusammenhang mit einer Bilanz darzustellen
  • die wichtigsten Grundsätze der IFRS zu identifizieren und deren Auswirkungen auf das finanzielle Performance Management
  • den Ansatz der Bilanzanalyse zu verstehen
  • die wichtigsten analytischen Kennzahlen zu identifizieren und deren Berechnung zu beschreiben
  • mehrere Standard-Kostenrechnungsmethoden für unterschiedliche betriebswirtschaftliche Zusammenhänge anzuwenden
  • Kontrolle und Steuerung der Kosten eines Unternehmens in verschiedenen Bereichen (Marketing, Verwaltung, Logistik, etc.) zu verstehen
  • Management-Accounting-Techniken auf strategische Geschäftsentscheidungen anzuwenden
  • das Prinzipal-Agenten-Problem zu verstehen 
  • die Auswirkungen von Performance-Management-Systemen auf das Verhalten abzuschätzen
  • den Zeitwert des Geldes und die Kriterien für Investitionsentscheidungen zu verstehen
  • die Amortisationsmethode, die Barwertmethode (NPV) und die interne Renditemethode (IRR) anzuwenden
  • Cashflows und Werte von Projekten zu analysieren
  • gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (WACC) zu ermitteln
  • zu erläutern, was unter dem Begriff Financial Leverage zu verstehen ist, und zu zeigen, wie Financial Leverage gemessen wird
  • Rechenfertigkeiten und quantitative Fähigkeiten im Zusammenhang mit Rechnungswesen- und Finanzinformationen zu entwickeln
  • Monte-Carlo-Simulation auf Rechnungswesen- und Finanzprobleme anzuwenden
  • Fallstudien/Projekte zu analysieren und diskutieren
  • Problemlösungs- und Teamfähigkeiten zu entwickeln

Supervisor

Prof. Dr. Matthias Meyer

Inhalte

Prof. Dr. Christian Ringle
Dr. Iris Lorscheid

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 48 Std. (6 Termine) in 10 Wochen

Empfohlenes Semester

2. Semester

Prüfung / Benotung

Fallstudien/Projektreflexion 30%, Quizzes 30%, Klausur 40%, benotet

Strategie-Managementspiel

In diesem Modul lernen Studierende, unternehmerische Strategien mit Blick auf nationale und internationale Marktherausforderungen zu entwickeln und die Konsequenzen strategischer Alternativen zu analysieren.  

Inhalte

  • Strategien, Strategieentwicklung und strategische Analyse 
  • Internationale Marktauswahl, Marktsegmentierung und Marktexpansion 
  • Nutzenversprechen und strategische Positionierung 
  • Internationale Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien 
  • Preisstrategien, Profitabilitäts- und Szenarioanalyse 
  • Strategien für erfolgreiche Wettbewerbspräsentationen strategischer Konzepte 
  • Planung von Projekten zur Strategieumsetzung 
  • Management von (Projekt-)Teams, Risiko- und Stakeholder-Management 
  • Aktuelle Entwicklungen im Strategischen und Projektmanagement

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage:

  • einen strukturierten Literaturüberblick zu entwickeln und sich so neues Wissen anzueignen 
  • die wesentlichen und aktuellen theoretischen Ansätze und Konzepte im Feld zu beschreiben und zu diskutieren 
  • Managementwerkzeuge kritisch zu reflektieren und auf praktische Herausforderungen anzuwenden 
  • geeignete Strategien mit Blick auf nationale und internationale Marktherausforderungen zu 
  • entwickeln 
  • die Konsequenzen strategischer Alternativen zu analysieren 
  • strategische Konzepte in Projekte zu überführen und zu integrieren 
  • die Fallstricke bei der Strategieumsetzung zu identifizieren und zu lösen 
  • strategische Konzepte gegenüber Entscheidungsträgern zu präsentieren und zu verteidigen 
  • Verantwortung im Projektteam zu übernehmen sowie verschiedene Rollen im Projektteam zu evaluieren und auszuüben 
  • strategische Konzepte in Form eines Managementberichtes geeignet darzustellen und zusammen
  • zufassen

Supervisor

Prof. Dr. Nicole F. Richter

Inhalte

Dr. Philipp Glösmann

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 40 Std. (6 Termine) in 10Wochen

Empfohlenes Semester

1. Semester

Prüfung / Benotung

Präsentation, Hausarbeit


FÄHIGKEITEN & HALTUNG

In einer agilen Arbeitswelt steht nicht mehr das Fachwissen im Vordergrund, sondern vielmehr die Fähigkeiten, mit dem permanenten Wandel souverän umzugehen. Im Bereich "Fähigkeiten & Haltung" entwickeln die Studierenden Kompetenzen, um den digitalen Wandel zu gestalten.

Anhand von realen Projekten bereiten sich die Studierenden auf verantwortungsvolle Führungsaufgaben im Management vor. Hierbei werden die geistige Flexibilität der Studierenden und das Bewusstsein über Konsequenzen eigenen Handelns geschult, sowie eine positive Fehlerkultur etabliert.

Die digitale Welt gestalten

Das Modul "Die digitale Welt gestalten" ermöglicht den Studierenden eine Einführung in die Digitale Transformation (Historie, Treiber, Erfolgsfaktoren). Sie erlernen anhand eines praktischen Projekts die Grundlagen der Entwicklung digitaler Produkte und erhalten einen Einblick in die Themen IT-Sicherheit sowie die Ethik und Kultur der digitalen Gesellschaft. Das Modul ermutigt die Studierenden, den digitalen Wandel aktiv mit zu gestalten und künftige Entwicklungen kompetent bewerten zu können.

Inhalte

  • Einführung in die Digitale Transformation (Historie, Treiber, Erfolgsfaktoren)
  • Grundlagen der Datenanalyse (Daten als Erfolgsfaktor, Herausforderungen von Big Data, Analysemethoden, Visualisierungen) 
  • Digitale Produkte und Dienstleistungen designen (User Stories, Wireframes, agile Methodiken, Scrum, User zentriertes Design)
  • IT-Sicherheit (Hacker und ihre Ziele, IT Sicherheitsrisiken, Angriffsvektoren, Schutzmaßnahmen, Sicherheitszonenmodell, Security by Design) 
  • Ethik und Kultur der digitalen Gesellschaft (Herausforderungen, Chancen und Risiken digitaler Technologie in Bezug auf Wahlen, Währung, Privatsphäre, Kriege, künstliche Intelligenz)


Lernziele

  • Die Studierenden sollen Gestalter des Digitalen Wandels werden:
  • Die Studierenden sollen die Digitale Transformation verstehen und Methoden zur aktiven Gestaltung von Transformationen von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen in Unternehmen und Gesellschaft erwerben
  • Die Studierenden sollen digitale Kernkompetenzen erwerben, die es Ihnen ermöglichen, digitale Technologien zu verstehen und diese effektiv in der Praxis anwenden zu können
  • Die Studierenden sollen Effekte digitaler Technologien und digitalen Wandels in Bezug auf Ethik und Gesellschaft erkennen, lernen diese abzuschätzen und Ihre Auswirkungen zu bewerten.

Supervisor

Tobias Berger, MBA

Inhalte

Prof. Dr. Matthew Braham

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 48 Std. (6 Termine) in 10Wochen

Empfohlenes Semester

1. Semester

Prüfung / Benotung

Projektaufgabe, Produktentwicklung und Umsetzung eines max. 5-minütigen Films inkl. schriftlicher Dokumentation

Selbstentwicklung in der digitalen Wirtschaft

Das Modul "Selbstentwicklung in der digitalen Wirtschaft" ermöglicht den Teilnehmenden, eigene Werte und Fähigkeiten in einem digitalen Umfeld zu identifizieren und zu reflektieren. Anhand diverser Kommunikationsmodelle und Konflikt-Dynamiken schulen die Studierenden ihre Selbstreflexion und erlangen die Fähigkeit, ihre methodische und interpersonelle Arbeit weiter zu entwickeln.

Inhalte

  • Persönliche Reflexion: Welche Werte leiten mich, welchen Einfluss möchte ich in der Welt nehmen, wie werde ich wirksamer „Change Maker“?
  • Effektive Geschäftspräsentationen: Umgang mit Nervosität, Stimme, Körpersprache, Publikum, Aufbau und Struktur von Präsentationen
  • Konfliktmanagement: Verschiedene Modelle u. a. nach Schulz von Thun (4-Seiten, Inneres Team), Rosenberg (Aktives Zuhören, Gewaltfreie Kommunikation), Widmer (Zwiebel-Modell), Glasl (Konflikteskalation), Blake/Mouton (Konflikt-Stile), Simulation von Konfliktklärungsgesprächen
  • Unterstützende Arbeit in Projektgruppen: Moderator und Moderation, Techniken und Haltung, Simulation von Workshop-Moderationen
  • Reflexion in Projektgruppen: Regelmäßige Reflexion der Projektarbeit in Kleingruppen hinsichtlich sachlicher Güte und Zusammenarbeit als Team

 

Lernziele

Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden:

  • Persönliche Reflexion: Hauptantreiber, Werte und Fähigkeiten identifiziert, diskutiert und reflektiert
  • Effektive Geschäftspräsentationen: Gelernt, mit Nervosität umzugehen, Kontakt zum Publikum herzustellen, sich unter Kontrolle zu halten, Präsentationen ziel- und zielgruppengerecht aufzubauen, mit kritischen Fragen umzugehen
  • Konfliktmanagement: Ursachen einer gestörten Kommunikation kennengelernt, ein gutes Verständnis der allgemeinen Konflikt-Dynamiken, ein Bewusstsein für die eigenen sowie die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der anderen Konfliktpartei, eine Haltung und einen Kommunikationsstil erlernt, die deeskalierend wirken                 
  • Unterstützende Arbeit in Projektgruppen: Die Fähigkeiten, einen Workshop zielgerecht vorzubereiten, eine Arbeitsgruppe zu Ergebnissen zu führen, die Kenntnisse, verschiedene Moderationstechniken und -werkzeuge auszuwählen und effektiv einzusetzen
  • Reflexion in Projektgruppen: Die Fähigkeit, ihre fachliche, methodische und interpersonelle Arbeit zu reflektieren und zu optimieren

Supervisor

Sabine Conow

Inhalte

Chris Taylor

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 64 Std. (8 Termine) in 10 Wochen

Empfohlenes Semester

2. Semester

Prüfung / Benotung

Präsentation / Moderation, Schriftliche Reflexion

Führung in sich verändernden Umgebungen

Im Modul "Führung in sich verändernden Umgebungen" entwickeln die Teilnehmenden ein Verständnis für die unterschiedlichen Führungsanforderungen im Kontext der Änderung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen. Persönliche Fähigkeiten im Umgang mit Entscheidungsprozessen in unvorhersehbaren und schwer kontrollierbaren Situationen werden geschult. Zudem werden Möglichkeiten und Grenzen des Einflusses der Führung auf die Entwicklung einer Lern- und Innovationskultur aufgezeigt.

Inhalte

  • 3 Säulen der Organisationsentwicklung Struktur / Strategie / Kultur zur Entwicklung der Vision/des Sinns der Organisation
  • Leadership 1.0 – 4.0: Verständnis für die unterschiedlichen Führungsanforderungen durch den Kontext der Änderung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen
  • Wertschätzung und Kommunikation: Verständnis der Wirkung von Wertschätzung in der Kommunikation auf die Effizienz und Effektivität der (Zusammen-)Arbeit
  • Systemische Führung: Verständnis der Bedeutung von Zielen und Rahmenbedingungen sowie Methoden und Strukturen auf die Gestaltung wirkungsvoller Führung
  • Erkenntnisprozesse: Verständnis des psychologischen Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesses unter Einbeziehung der Emotionalität und deren Bedeutung für Führungskräfte
  • Bedeutung und Nutzung der Sprache als Führungsinstrument
  • Innovationskulturentwicklung als Führungsaufgabe und Herausforderung 
  • Qualität als Methode zur Ausrichtung aller Mitarbeiter auf die Kundenorientierung
  • das Menschenbild und seine Konsequenzen auf die Führungsmethodik (organisch vs. mechanisch)
  • Führungsmethoden zur Begleitung von sich selbst steuernden Systemen ( Open Space, Zukunftskonferenz, Bar Camp u.a.)

Lernziele

  • Nach erfolgreichem Besuch des Moduls  erlangen Studierende:  
  • die Fähigkeit zur Definition und Klärung der Rolle einer Führungskraft in verschiedenen Situationen, spezifisch in sich dauernd verändernden Umgebungen
  • ein Verständnis für die Gestaltung der Erfolgsfaktoren zur Entwicklung von innovativen und zukunftsfähigen Organisationen ( Strategie, Struktur, Kultur, Vision, Menschen )
  • Fähigkeiten zur Unterstützung von Mitarbeitern, Teams und Netzwerkpartnern durch Coaching- und Moderations-kompetenzen
  • Weiterentwicklung der persönlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit
  • umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten über Methoden zur Stärkung von selbstorganisiertem Arbeiten in Gruppen und Teams
  • umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Entscheidungsprozessen in unvorhersehbaren und schwer kontrollierbaren Situationen
  • vertiefte psychologische Kenntnisse zum Verständnis und zur Meisterung der Führungsanforderungen
  • Verständnis der psychologischen Faktoren bei interkultureller und internationaler Zusammenarbeit
  • Verständnis der Erfolgsfaktoren in der Führung virtueller Teams
  • Umgang mit und Verständnis von psychologischen Widerständen und Konflikten in Führungsprozessen 
  • Möglichkeiten und Grenzen des Einflusses der Führung auf die Entwicklung einer Lern- und Innovationskultur durch das Verständnis der Entstehung von Organisationskulturen, speziell „Fehlerkulturen“.

Supervisor

Tobias Möller-Hahlbrock

Inhalte

Prof. Dr. William Blake

Lehrpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 50 Std. (7Termine) in 130 Wochen

Empfohlenes Semester

3. Semester

Exam / grading

Präsentation, unbenotet


MY PROJECT

Kern des Curriculums bilden die praxisorientierten Module im Bereich MyProject, der sich über die gesamte Studienzeit erstreckt. Hier entwickeln die Studierenden ihre Kompetenzen anhand von projektbasiertem Lernen. Als Projekt dient ein Innovationsvorhaben, das in fünf Modulen an die Entwicklung einer Geschäftsidee heranführt. Im Praktikum sowie in der Masterarbeit wird dieses Konzept systematisch weiterentwickelt und erste Schritte der Realisierung detailliert geplant. 

Entwicklung neuer Geschäftsfelder

Das Modul "Entwicklung neuer  Geschäftsfelder" dient als Grundlage für MyProject. Es vermittelt Grundlagen zur Entwicklung von Innovationsprojekten und neuen Geschäftsfeldern. Das Erkennen, Analysieren und Planen von neuen Geschäftsmethoden steht hier im Fokus. Anschließend sind die Studierenden in der Lage, Innovationen zu entwickeln und Geschäftspläne aufzustellen. 

Inhalte

Als Ausgangspunkt für MyProject vermittelt das Modul Grundlagen zur späteren Entwicklung von Innovationsprojekten und neuen Geschäftsfeldern:

  • Das Erkennen von Geschäftsmöglichkeiten und Innovationschancen (business opportunity recognition = Quellen für Innovation und Neugeschäftsideen, Prognose und Trendanalysen, Environmental Scanning, Identifizierung und Bewertung von Zukunftsfeldern wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Nachhaltigkeit etc.)
  • Die Analyse von Geschäftsmöglichkeiten hinsichtlich des geschaffenen Kundenwerts und bezüglich der damit verbundenen Marktpotentiale (value proposition and market analysis = Scheitern von Innovationen und Startups im Markt, Treiber der Adoption und Diffusion, Analyse von Kundenbedarfen, Bewertung von Märkten, Testen zentraler Markthypothesen, Validierung der Kunden)
  • Die Planung von Innovationenvorhaben und Projekten zur Nutzung neuer Geschäftsmöglichkeiten (innovation and new business planning = Arten von Geschäfts- und Einkommensmodellen, Entwicklung von Geschäftsmodellen, Planungselemente in Neugeschäftsmodellen wie Sourcing, Ressourcen, Markteintritt,  Distribution, Verkauf; Finanzplanung und Finanzierung)

Lernziele

Wissen:

  • Erweitertes allgemeines Wissen über die Quellen für Innovationen und Geschäftsmöglichkeiten
  • Vertieftes allgemeines Wissen über Planungsbereiche bei der Entwicklung von Innovationen und neuen Geschäftsmöglichkeiten
  • Breites und integriertes Wissen, teilweise spezialisiertes Wissen in der Marktanalyse für Innovationen und neue Geschäftsmöglichkeiten

Fertigkeiten:

  • Identifikation und Filterung wichtiger Entwicklungen sowie Bewertung der Implikationen der Trends in 
  • Übersetzung von Umfeld- und Trendanalysen in Bewertungen über attraktive Geschäftsmöglichkeiten und Innovationsfelder
  • Durchführung von Markt- und Wettbewerbsanalysen
  • Bewertung und Reduzierung von Marktrisiken 

Supervisor

Prof. Dr. Christian Lüthje

Inhalte

Prof. Dr. Christoph Ihl

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 48 Std. (6 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

1. Semester

Exam / grading

Fallstudienbearbeitung, Gruppenarbeit, Beteiligungbenotet

Innovation: Neue Geschäftsideen

Im Modul "Innovation: Neue Geschäftsideen" entwickeln die Studierenden in Start-up Teams eine selbstgewählte Geschäftsidee und validieren diese mittels verschiedener Ansätze. Dabei entwerfen sie neue Geschäftsmodelle und lernen, wie sich bestehende Informationen und innovative Ideen, kombinieren lassen. 

Inhalte

In diesem Modul bilden Studenten Startup-Teams, um eine – ggf. aus der Project Fair von einem Unternehmen präsentierte – selbstgewählte Geschäftsidee zu entwickeln und zu validieren. Der Validierungsprozess verfolgt einen inkrementellen und iterativen Ansatz, in dem Vielfalt, Abwägung von Alternativen sowie Testen von Hypothesen auf Basis von Prototypen gegenüber einer linearen Fünf-Jahres-Geschäftsplanung bevorzugt werden.

    • Idee und Teammixer
    • Erkennung von Kundenproblemen
    • Value Proposition Design
    • Kundeninterviews
    • Startup Discovery Präsentationen Präsentationen
    • Markt- und Wettbewerbsbeurteilung
    • Geschäftsmodell-Innovation
    • Prototyping & MVPs
    • Geschäftshypothesen & Experimente
    • Präsentation Startup-Validierung
    • Go-to-Market-Strategie
    • Gründungsfinanzierung
    • Startup-Pitches

Lernziele

Nach Abschluss dieses Moduls können die Studierenden:

  • ein modernes Innovations-Toolkit anwenden, das sowohl in Unternehmen als auch in der Startup-Welt      relevant ist
  • gegebene Geschäftschancen in Bezug auf die einzelnen Elemente analysieren
  • neue Geschäftsmodelle entwerfen, indem sie relevante Ideen, Fakten und Informationen sammeln und kombinieren
  • Geschäftsmöglichkeiten bewerten und ein Urteil über die nächsten Schritte und Entscheidungen fällen.

Supervisor

Prof. Dr. Christoph Ihl

Inhalte

Prof. Dr. Christian Lüthje

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 40 Std. (8 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

2. Semester

Prüfung / Benotung

Schriftliche Prüfung, benotet

Innovation: Unternehmensplanung

Als dritter Teil von MyProject hat dieses stark anwendungsorientierte Modul die Weiterentwicklung einer Idee in ein Innovations- und Geschäftskonzept zum Ziel. Neben integriertem Fachwissen erlernen Studierende Fertigkeiten wie die Erstellung eines Kommunikationsplans und erweitern ihre personalen Kompetenzen. 

Inhalte

Als dritter Teil von MyProject hat dieses stark anwendungsorientierte Modul die Weiterentwicklung einer Idee in ein Innovations- und Geschäftskonzept zum Ziel. Im Idealfall liegt am Ende ein ausführliches Pitchdeck zum bearbeiteten Projekt vor. Das Modul  ist in drei Blöcke aufgeteilt:

  • Die Schaffung des Kundenwertes durch ein realisierbares Produkt-/Servicedesign; die Akquisition der erforderlichen Humanressourcen und technischen Mittel im Team und in Zusammenarbeit mit Partnern (creation  = market-oriented product design / service development, team formation and organizational architecture for new venture projects, assessing key technical, financial, and human resources;  management of Intellectual Property, securing required resources, seizing threads and mitigate weaknesses)
  • Die organisationale Verankerung der Innovation oder des neuen Geschäfts; die Konzeption des Markteintritts einschließlich Planung Verkauf/die Distribution; die Formulierung von Wachstumsstrategien im Markt (implementation = Implementierung in bestehenden Unternehmen (z.B. Widerstand gegen Innovationen), Implementierung in Startups (z.B. Rechtsformen), Markteintrittsstrategien, Planung des Marketing Mix Kommunikation, Preis, Vertrieb; Wachstumsstrategien (über neue Anwendungen, neue Marktsegment, Ausweitung des Portfolios, Internationalisierung)
  • Die Planung des Einkommensmodells, die Einschätzung der Investitionen/Kosten sowie der Einnahmen, Aufstellen einer Finanzplanung und Festlegung einer Finanzierungsstrategie (projection and planning = Berechnungen zentraler KPIs, Investitionsplanung, Kostenplanung, Erlösprognosen, Finanzierungsformen, Finanzierungsstrategie, Unternehmensbewertung, Termsheet)

Lernziele

Wissen:

  • Integriertes Fachwissen im Produkt- und Servicedesign
  • Vertieftes allgemeines Wissen in der Ressourcenplanung und im Schutz geistigen Eigentums
  • Kritisches Verständnis der Innovationshemmnisse in etablierten Organisationen
  • Vertieftes allgemeines Wissen über Ansätze des Marketing von Innovationen
  • Breites und integriertes Wissen, teilweise spezialisiertes Wissen bezügliche der Finanzplanung für Innovationen und der Finanzierung von Startup Firmen

Fertigkeiten:

  • Nutzen von Designmethoden
  • Vernetzung und Teambildung
  • Prognose von Innovationshemmnissen in Unternehmen
  • Analyse von Markteintrittsbarrieren
  • Erstellen eines Kommunikationsplans und eines Preismodells
  • Entwickeln eines Finanzplans

Personale Kompetenz:

  • Analytische Fähigkeiten
  • Teamfähigkeit 
  • Selbständigkeit 
  • Sinnvoller Umgang mit Risiken
  • Soziale Kompetenzen (z. B. Fähigkeiten zur Vernetzung)

Supervisor

Prof. Dr. Christoph Ihl

Inhalte

Prof. Dr. Christian Lüthje
Prof. Dr. Sebastian Fixson

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 40 Std. (5 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

3. Semester

Prüfung / Benotung

Fallstudienbearbeitung, Gruppenarbeit, Beteiligung, benotet

Innovationsmethoden

Studierende werden im Modul "Innovationsmethoden" in das moderne Technologie- und Innovationsmanagement eingeführt. Sie lernen Trends und aktuelle Entwicklungen kennen und und können diese im Anschluss bewerten und mitgestalten. 

Inhalte

Der Fokus liegt auf Werkzeugen und Prozessen eines modernen Technologie- und Innovationsmanagements wie z.B. Stage-Gate-Prozesse, Technologie-Roadmaps, Fore-Sight-Tools, große Datenanalyse oder Simulation. 
Gleichzeitig werden aktuelle Trends wie "Circular Economy", "Big Data" und "Digitisation" diskutiert.

Aktuelle Herausforderungen und Trends im Technologiemanagement

Diese Inputs behandeln aktuelle Themen, die im Kontext sich verändernder Arbeitsplätze und zunehmend digitalisierter Arbeitsformen relevant sind: 

  • Disruptive Innovation und disruptive Möglichkeiten für Frugale Innovation
  • Technologievorausschau – Herausforderungen und Lösungen 
  • Circular Economy, Cradle2Cradle Innovation (C2C) und Möglichkeiten der Geschäftsmodellinnovation
  • Komplexitätsmanagement mit großer Datenanalyse und Simulation

Technologiebewertung und -akquisition

Dieser Input führt in ein Konzept und eine Methodik zur Entwicklung von Technologiestrategien und deren Kombination mit Geschäftsstrategien und/oder politischen Entscheidungen ein. Konzepte und Anwendungen einer Reihe von integrierten Werkzeugen werden vorgestellt, einschließlich Technologiebewertung und hierarchischer Entscheidungsmodellierung 

Innovationsprozess

Dieser Input umfasst eine Einführung in die Grundbegriffe des Innovationsmanagements, die Rahmenbedingungen des Innovationsprozesses, in das Management der Ideengenerierung und –Selektion und das Management der Alternativengenerierung und –Umsetzung (techn. Problemlösung). 

 

Lernziele

Aktuelle Herausforderungen und Trends im Technologiemanagement

  • wichtige Trends und aktuelle Entwicklungen im Technologiemanagement kennen lernen 
  • ein Verständnis für die komplexen Herausforderungen der Branche und der Unternehmen entwickeln, die sich mit Technologie und Innovation beschäftigen 
  • bereits erworbene Kenntnisse und fertigkeiten mit den Problemstellungen der Zukunft verbinden 

Technologiebewertung und -akquisition

Develop an understanding of approaches and tools that help organisations and governments align their strategies and policies with the direction in which new technologies are moving.

Innovationsprozess

  • die grundlegenden Aktivitäten und Prozessschritte entlang der Phasen des Innovationsprozesses kennen
  • Quellen von Widerständen und Hürden im Innovationsprozess kennen und geeignete Methoden identifizieren und anwenden, diese zu überwinden
  • wichtige Konzepte und Ansätze aus der Theorie kennen und einen Einblick in empirische Forschungsarbeiten im Themenfeld erhalten

Supervisor

Prof. Dr. Cornelius Herstatt

Inhalte

Prof. Dr. Hans Koller
Dr. Iris Lorscheid
Viktoria Drabe
Prof. Dr. Tugrul Daim
Prof. Dr. Michael Rosemann

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

Präsenz: 80 Std. (10 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

1.+2. Semester

Exam / grading

Präsentation, benotet

NIT-Sprachen

Alle NIT-Studierenden erlernen während ihres Studiums eine Fremdsprache. Deutsch als Fremdsprache ist Pflicht für alle Studierenden unter dem Niveau C1. Muttersprachler und Studierende über dem geforderten Niveau haben die Wahl, eine andere Sprache (z.B. Chinesisch, Französisch oder Spanisch) zu erlernen. 

Inhalte

Zur Förderung der internationalen Berufsbefähigung lernen alle NIT-Studenten eine Fremdsprache. Deutsch als Fremdsprache ist Pflicht für alle Studierenden mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen unter dem Niveau C1. Internationale Studierende mit nachgewiesener C1-Kompetenz in Deutsch sowie deutsche Muttersprachler melden sich in einer anderen Sprache (z. B. Chinesisch, Französisch  oder Spanisch) an.

Lernziele

Gem. §4 (4) FSPO müssen für Deutsch als Fremdsprache mindestens zwei der Niveaustufen A1, A2, B1, B2, C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen erfolgreich abgeschlossen werden. In anderen Fremdsprachen muss mindestens ein Kompetenzzuwachs von einer Niveaustufe nachgewiesen werden.

Supervisor

NIT Program Director

Inhalte

IBH und andere Sprachschulen in Hamburg

Lernpfad

Workload: 5 ECTS / 150 Std. 

Präsenz: 75 Std. (wöchentlich) in 2 Semestern

Empfohlenes Semester

1.+2. Semester

Prüfung / Benotung

Teilnahme und erfolgreicher Abschluss (benotet) von zwei Sprachkursen sowie bestandenes offizielles Sprachexamen wie z. B. TestDaF, Telc, DELE etc.

Praktische Erfahrungen

Das Praktikum/Die Praxistätigkeit stellt einen wichtigen Bestandteil von MyProject dar. Im Praktikum haben den Studierenden die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis zu erproben und anzuwenden. Berufstätige Master-Studierende erarbeiten in ihrem Unternehmen ein eigenständiges Projekt. 

Inhalte

Im Praktikum können die Studierenden ihre im eigenen Projekt aufgeworfenen Fragestellungen in die Praxis einbringen und Antworten finden. Führen die Studierenden ihre Projekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen durch, können sie während der mehrwöchigen Praxisphase vor Ort direkte Anwendungen testen/ihr Produkt bzw. ihren Service im direkten Kontakt mit Kunden prüfen sowie weitere relevante Zusammenhänge im Unternehmen und auf dem entsprechenden Markt kennenlernen.

Lernziele

Das Eintauchen in ein Branchenumfeld vertieft die Lernerfahrungen der Studierenden noch weiter. Es erhöht ihre Transfer- und Problemlösungskompetenz in der Praxis. Für die internationalen Studierenden bietet das Praktikum auch die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse in einem professionellen Umfeld anzuwenden und zu erweitern.

Die Praktikumserfahrung dient ebenso der persönlichen Berufsorientierung. Die Studierenden lernen Branchen und Unternehmen/Startups mit Relevanz für ihre zukünftigen Karrierewege kennen. Das Eintauchen in einen realen Arbeitsplatz über einen Zeitraum von mehreren Wochen bietet den Schülern eine ideale Gelegenheit, die Elemente und Aspekte ihres Faches zu erkennen, die sie wirklich motivieren und inspirieren. 

Supervisor

Prof. Dr. Otto von Estorff

Lernpfad

Workload: 10 ECTS / 300 Std. 

mind. 8 Wochen Vollzeittätigkeit in der Praxis

Empfohlenes Semester

3.+4. Semester

Exam / grading

Präsentation (Poster Fair), Praktikumszeugnis, unbenotet

Masterabschlussarbeit

In der Masterarbeit formulieren die Studierenden eine Forschungsfrage bzw. arbeiten eine Geschäftsidee aus. Somit kann die Thesis einerseits ein Business Plan sein oder die Geschäftsfeldentwicklung eines Corporate Innovation-Projekts beinhalten. Ziel ist es, mit der Masterarbeit zu zeigen, dass der Studierende in der Lage ist, eine Fragestellung im Technologiemanagement eigenständig nach wissenschaftlichen Aspekten zu bearbeiten. 

Inhalte

  • Formulieren einer bearbeitbaren Forschungsfrage bzw. Ausarbeitung einer Geschäftsidee (Thema entwickelt sich direkt aus dem Strang „my project“; Businessplan bei Gründungsvorhaben, Geschäftsfeldentwicklung bei Corporate Innovation-Projekt), 
  • selbstständige Operationalisierung des Themas bzw. Erarbeitung eines Konzepts,
  • fundierte Literaturrecherche, 
  • Datenerhebung und -auswertung bzw. Literatur-/Quellen-/Marktanalyse sowie 
  • Schreiben einer eigenständigen wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit Betreuung/Coaching durch die Lernbegleiter. 
  • Zudem findet zu Bearbeitungsbeginn ein Input zu wissenschaftlichem Schreiben statt

Lernziele

Mit der Masterarbeit soll der Nachweis erbracht werden, dass die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine bestimmte Fragestellung aus dem Bereich Technologiemanagement selbstständig und mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Es werden hohe Anforderungen an Form und Inhalt gestellt. Es ist das Ziel, dass alle Studierenden am Ende der Bearbeitungszeit über ein solides methodisches Gerüst und inhaltliches Wissen verfügen, das ihnen einen erfolgreichen Abschluss ihrer wissenschaftlichen Arbeit ermöglicht.

Supervisor

Prof. Dr. Otto von Estorff

Inhalte

Dr. Iris Lorscheid

Lernpfad

Workload: 15 ECTS / 450 Std. über drei Monate

davon 8 Std. Präsenz (ein Termin)

Empfohlenes Semester

4. Semester

Prüfung / Benotung

schriftliche Masterarbeit, Kurzpräsentation, benotet


ERGÄNZUNGSMODULE

Die Ergänzungsmodule erweitern das NIT-Curriculum um hochaktuelle Themen rund um Technologie und Digitalisierung, in denen die Studierenden Methodenkompetenzen erlernen und neue Strategien kennenlernen. Die Inhalte orientieren sich an den Herausforderungen der digitalen Transformation wie Data Science, Machine Learning, Coding oder Ethics. Die Teilnehmenden lernen es, einen problemlösungsorientierten Ansatz zu verfolgen und Probleme strukturiert, systematisch und effizient zu lösen. Studierende, die das NIT Masterprogramm mit 120 ECTS absolvieren möchten, können mit fünf Wahlpflichtmodulen aus diesem Bereich zusätzliche Creditpoints erreichen. 

Datenwissenschaften und Machine Learning für Manager

In diesem Modul erlernen die Studierenden, große Datenmengen mithilfe verschiedener Techniken online zu beschaffen, zu bereinigen und zu transformieren. Ziel ist es, die bezogenen Daten zielorientiert zu explorieren, zu visualisieren und diese durch moderne Verfahren des maschinellen Lernens zu modellieren.

Inhalte

  • Grundlegende Arbeitsabläufe in der Datenwissenschaft
  • Programmiergrundlagen: Funktionen, Schleifen, Datenzugriff, Scraping und Import
  • Datentransformation mit dplyr und data.table
  • Umgang mit Textdaten
  • Explorative Datenanalyse
  • Datenvisualisierung mit ggplot2
  • Überblick über die Datenmodellierung
  • Eigenständiges maschinelles Lernen
  • Begleitetes maschinelles Lernen
  • Deep Learning
  • Datenkommunikation: Markdown, Shiny Dashboards

Lernziele

Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage:

  • große Datenmengen über APIs oder durch Webscraping aus dem Internet zu beschaffen
  • Daten zu bereinigen und zu transformieren
  • Daten zielorientiert zu explorieren und zu visualisieren
  • Daten durch moderne Verfahren des maschinellen Lernens zu modellieren im Hinblick auf Klassifikationen und prädiktive Vorhersagen
  • Daten und Resultate in Form von Produkten und Applikationen zu kommunizieren    

Supervisor

Prof. Dr. Christoph Ihl       

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

davon 48 Std. Präsenz (6 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

Projektpräsentation, benotet

Technologie und Ethik

Das Modul "Technologie und Ethik" führt in die philosophischen Fragen der Künstlichen Intelligenz (KI) ein. In kleinen Teams entwickeln die Studierenden die Fähigkeit, Argumente zur Ethik der KI unter philosophischen Aspekten zu formulieren und prägnant auszudrücken.

Inhalte

  • Eine in-situ und fallbezogene Einführung in die philosophischen Fragen der Künstlichen Intelligenz (KI).
  • Das Ausrichtungsproblem: Gibt es ethische Standards, an denen die KI ausgerichtet werden sollte (Vermeidung von Verzerrungen etc.)?
  • Das Regulierungsproblem: Wie sollen wir die KI-Technologien regulieren?

Lernziele

  • Demonstration von Kenntnissen über philosophische Fragen im Zusammenhang mit der Ethik der künstlichen Intelligenz (KI).
  • Erwerb der Fähigkeit, Argumente über die philosophischen Fragen, die mit der Ethik der KI verbunden sind, klar und prägnant auszudrücken.
  • Fähigkeit, in kleinen Teams an den philosophischen Fragen der Ethik der KI zu arbeiten.

Supervisor

Prof. Dr. Matthew Braham

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

davon 32 Std. Präsenz (4 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

kurze schriftliche Berichte, Essay, unbenotet

Rechtliche Grundlagen von Technologiemanagement

Die Studierenden erlernen fachliche und methodische Kompetenzen, um juristische Fragestellungen im Zusammenhang mit neuen Technologien praktisch umzusetzen und diesbezügliche Verträge zu verstehen und zu gestalten. Dieses Modul nimmt insbesondere Bezug auf das Marken- und Patentrecht, die europäische Datenschutzpraxis sowie die Ausgestaltung von Verträgen. 

Inhalte

Teil 1: Gewerbliche Schutzrechte in der Praxis 

  • Grundlagen des Markenrechts
  • Grundlagen des Urheberrechts
  • Grundlagen des Designrechts
  • Grundlagen des Patent- und Gebrauchsmusterrechts sowie des Schutzes von Know-how

Teil 2: Umgang mit Daten in der Praxis

  • Grundlagen des Datenschutzes in Europa
  • Gestaltung von Mustern für die Praxis

Teil 3: Gestaltung von Verträgen

  • Arten von Lizenzverträgen / Projektverträgen
  • Grundlagen der Vertragsgestaltung, 
  • Vertragsinteressen 
  • Wesentliche Vertragsinhalte

Ein Präsenztag findet als Exkursion statt.

Lernziele

Die Studierenden werden fachlich und methodisch in die Lage versetzt, juristische Fragestellungen im Zusammenhang mit neuen Technologien praktisch umzusetzen und diesbezügliche Verträge zu verstehen und zu gestalten.

Supervisor

Monika Sekara

Inhalte

Dr. Kerstin A.-S. Schäfer

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

davon 40 Std. Präsenz (5 Termine) in 6 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

Hausarbeit und Präsentation, benotetd

Design Thinking

Design Thinking ist eine neuartige und andere Herangehensweise zum Lösen von Problemen und Entwicklung von Innovationen. Der Fokus liegt auf dem Menschen, Bedürfnissen und tieferliegenden Zusammenhängen. Design Thinking ist Prozess, Instrumente und Mindset zugleich. Die Studierenden lernen im Kurs die Grundlagen des Design Thinkings und wenden sie exemplarisch bei der Lösung eines vertrackten Problems an. Im weiteren Verlauf des Studiums werden die in diesem Modul erlernten Instrumente und Arbeitsweisen anwendungsbezogen weiter vertieft und ergänzt. 

Inhalte

Design Thinking als eine Methode für kreatives, menschzentriertes Erkennen und Lösen von Problemen stellt eine starke Alternative zu den vorherrschenden Managementansätzen der letzten Jahrzehnte dar. In diesem Modul lernen und nutzen die Studierenden diese Methodik, um die Herausforderungen der realen Welt zu bewältigen, indem innovative Lösungen entwickelt werden, die nicht einfach vorhandene Lösungen nachbilden, sondern konventionelles Denken in Frage stellen.

Durch eine praktische Erfahrung in der Gestaltung, Verwaltung und Verbesserung von Produkten / Dienstleistungen / Geschäftsmodellen verbessern die Schüler ihre kreativen Fähigkeiten zur Problemlösung, entwickeln Gewohnheiten zur Selbstreflexion und pflegen ihre Peer-to-Peer-Kollaborationsfähigkeiten.

Lernziele

Theoretische Grundlage

  • Die Studierenden können die interdisziplinäre Genese und die Kernprinzipien des Design Thinking beschreiben.
  • Die Studierenden können die Beziehung von Design Thinking zu anderen Innovationspraktiken, Produktentwicklungsmethoden und Managementansätzen (z.B. Lean Startup, Agile) erläutern.

Praktisches Projekt

  • Die Studierenden sind in der Lage, eine auf den Menschen ausgerichtete Gestaltung einer Design-Herausforderung durch einen Praxispartner zu erstellen und zu verteidigen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, Design-Konzepte zu generieren und diese sowohl mit internen Heuristiken als auch mit Rückmeldungen von Nutzern zu bewerten.
  • Die Studierenden können ihre Entwurfskonzepte durch schnelle Iteration verbessern und weiterentwickeln.
  • Die Studierenden können mit ihrem Praxispartner Entwurfskonzepte mit Schwerpunkt auf Prototypen und Visualisierungen übersichtlich diskutieren.
  • Die Studierenden werden in der Lage sein, ihre sozialen Kompetenzen zu verbessern, indem sie lernen, ein umsetzbares und effektives Feedback zu geben und zu erhalten.

Reflexion und Anwendung

  • Die Studierenden können die Vorteile und Herausforderungen eines auf den Menschen ausgerichteten Ansatzes sowohl für die Produktentwicklung als auch 

Supervisor

Prof. Dr. Katharina Hölzle

Inhalte

Molly Wilson

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

davon 60 Std. Präsenz (8 Termine) in 15 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

Präsentation und Abschlussbericht, unbenotet

Digitale Wertschöpfungskette

In dem Modul "Digitale Wertschöpfungskette" befassen sich die Studierenden mit den Auswirkungen von disruptiven Technologien, wie der Blockchain-Technologie oder dem Internet der Dinge. Zudem bewerten sie deren Einfluss auf die Logistikbranche und das Management von globalen Lieferketten in einer digitalen Welt. Es werden Strategien zur Reduzierung von Umweltauswirkungen in der Logistik aufgezeigt und weiterentwickelt.

Inhalte

Einführung in die Logistik, die Supply Chain und das Supply Chain Management:

  • Entwicklung einer kundenorientierten Supply-Chain-Strategie 
  • Physikalische Netzplanung und Logistikkostenoptimierung
  • Globale Beschaffungsstrategien und strategische Lieferantenauswahl

Die Auswirkungen von disruptiven Technologien:

  • Verständnis der Risiken und Chancen für die Logistikbranche und globale Lieferketten
  • Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML)
  • Blockchain-Technologie und die Transformation des Welthandels
  • Cloud-basiertes Computing, Big Data und Big Data Analytics
  • Das physische Internet (PI) und das Internet der Dinge (IoT)
  • Management neuer Lieferkettenrisiken und Schaffung belastbarer Lieferketten in einer digitalen Welt

Der ökologische Imperativ:

  • Strategien zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Logistik
  • Rückwärtslogistik
  • Omni-Channel-Einzelhandel und Auswirkungen auf die Logistik
  • Intelligente Produkte, intelligente Städte und städtische Logistik
  • Logistik und Supply Chain Management in einer Kreislaufwirtschaft

Lernziele

  • Verstehen, wie Unternehmen ihre Logistik- und Supply-Chain-Strategie für Wettbewerbsvorteile formulieren
  • verstehen, wie Organisationen globale Beschaffungs- und Lieferantenauswahlstrategien entwickeln;
  • Kritisch beurteilen können, wie sich verschiedene störende Technologien auf den Logistik- und Supply-Chain-Sektor auswirken bzw. auswirken können
  • Entwicklung eines Verständnisses der Risiken und Verwundbarkeit der Lieferkette in einer vernetzten digitalen Welt
  • Die neuesten Fortschritte in der nachhaltigen Logistik und die Auswirkungen der Logistik auf die Umwelt kritisch beschreiben können
  • Das Konzept des physischen Internets und die Möglichkeiten, die es für Transport und Logistik bietet, verstehen
  • Die Rolle von Logistik und Supply Chain Management in der digitalen Kreislaufwirtschaft zu würdigen

Supervisor

Prof. Dr. Christine Rutherford

Inhalte

Prof. Phil Greening
Prof. Rod Franklin
Prof. Omera Khan

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

davon 40 Std. Präsenz (5 Termine) in 10 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

Präsentation und Lernjournal, benotet

Programmierung

Das Modul "Programmierung" ermöglicht den Teilnehmenden den Einstieg in die Kodierung. Es werden gängige Programmiersprachen wie HTML, CSS und Java betrachtet und bewertet. In einem praktischen Projekt lernen die Studierenden, Webanwendungen mit JavaScript zu programmieren. 

Inhalte

Coding I

  • Einstieg in die Programmierung
  • Programmieren in JavaScript
  • Logische Ausdrücke und Operatoren

Coding II

  • HTML und CSS
  • Webanwendungen mit JavaScript
  • Praktisches Projekt

Lernziele

  • Verstehen und Anwenden der Sprache JavaScript
  • Logische Denkweisen
  • Kenntnisse der Webentwicklung mit HTML, CSS und JavaScript

[Translate to deutsch:] Supervisor

NIT

 

Inhalte

Coding School Hamburg

Lernpfad

Workload: 6 ECTS / 180 Std. 

66 Std. Präsenz (wöchentlich) in 10 Wochen

Empfohlenes Semester

frei wählbar

Prüfung / Benotung

Präsentation, benotet


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Director of Academic & Student Affairs
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SUSANNE BANNUSCHER-HANSEN

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