HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG


Um über Herausforderungen wie Industrie 4.0, 3D-Druck und IT-Sicherheit zu sprechen, lädt das NIT Northern Institute of Technology Management Gründer_innen, Geschäftsführer_innen und Manager_innen von kleinen und mittleren Unternehmen ein zu dieser Veranstaltungsserie.

Denn Unternehmen und Führungskräfte sind gefordert, angesichts disruptiver Veränderungen den Überblick zu behalten, damit sie Chancen erkennen und ergreifen können. Bei den Netzwerktreffen diskutieren Redner_innen aus Wissenschaft, Industrie und Politik. Ziel ist ein inspirierender Dialog zwischen Podium und Teilnehmer_innen. Der Hamburger Wirtschaftsdialog findet einmal im Quartal statt.

UNSERE BISHERIGEN EVENTS DER REIHE "HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG"

ACHTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - MÄRZ 2019

Culture eats strategy for breakfast - Beraterslogan oder Unternehmensrealität?

Auch in 2019 geht die Reihe des Hamburger Wirtschaftsdialogs weiter. Am 20. März trafen sich Expert_innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Interessierte im kreativen Co-Working Space Collabor8  auf dem Campus der OTTO Group, um über Kulturwandel in Zeiten der Digitalisierung zu diskutieren.

Gastgeber war Tobias Krüger, Bereichsleiter Corporate Culture bei der OTTO Group. Das NIT lud ebenfalls die Experten Anja Zerbin, Abteilungsleiterin Digital Culture der Deutschen Postbank und den selbstständigen Diplom-Psychologen und Prozessbegleiter Tobias Möller-Hahlbrock ein. Die Moderation übernahm Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT Northern Institute of Technology Management. Unter dem Motto ‚BE THE CHANGE‘ werden an der privaten Bildungseinrichtung die Gestalter des digitalen Wandels qualifiziert und weitergebildet.

Mit spannenden Impulsvorträgen gaben Tobias Krüger und Anja Zerbin Einblicke in die Kulturveränderungen bei der OTTO Group und der Deutschen Postbank und schilderten, wie sie Prozesse in ihren Unternehmen voranbringen. Die OTTO Group hat bereits 2015 erkannt, dass ein Kulturwandel unabdingbar ist, um dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben und dies zuerst im Unternehmen vorgelebt werden sollte. Bei seiner Arbeit erkannte Tobias Krüger, dass zuerst die Mitarbeiter_innen als Gruppe anfangen müssen mit der Veränderung.

„Der Mensch ist ein zentraler Faktor für den Kulturwandel.“

Auch Anja Zerbin sieht den Menschen als das zentrale Element in der digitalen Transformation und beschreibt den Kulturwandel als dauerhaften Prozess. „Kulturwandel ist kein Projekt, das irgendwann fertig ist.“, so Zerbin. Bevor die Gäste in die Diskussion mit den Expert_innen treten konnten, brachte Tobias Möller-Hahlbrock den Aspekt der „Psycho-logik“ ins Spiel. Er hinterfragte, was überhaupt „Kultur“ bedeutet und arbeitete sich zusammen mit dem Publikum auf psychologischer Ebene durch traditionelle Denkmuster, die in Unternehmen immer noch tief verankert sind.

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden des Hamburger Wirtschaftsdialogs die Gelegenheit mit den Expert_innen ins Gespräch zu kommen und sich bei Snacks und Getränken auszutauschen.

ENTDECKEN SIE UNSERE PASSENDEN WORKSHOPS ZUM HHWD #8

Sie wollen endlich mitreden und tiefer in die Welt der Digitalisierung eintauchen? Tobias Möller-Hahlbrock zeigt Ihnen, wie Sie sich sicher in der digitalen Welt bewegen und macht Sie mit den kommenden Herausforderungen vertraut.

FÜHRUNG 4.0: DIE PSYCHO-LOGIK VON INDUSTRIE 4.0

Tobias Möller-Hahlbrock
Dipl. Psychologe und Prozessbegleiter, Prozessebegleiten.com, Hamburg

2-Tages-Workshop • auf Anfrage

Die vierte industrielle Revolution, auf der die Individualisierung der Massenproduktion basiert, wird eine Wandlungsfähigkeit und Ressourceneffizienz von Organisationen erfordern, die sich nicht mehr zentral und top-down steuern lässt.

Es gilt, die Flexibilität des Denkens, Kreativität und Innovation zu fördern, Identität zu stiften und Effizienz zu schaffen - bei möglichst klaren Zielen und emotionaler Sicherheit für die Mitarbeiter. Denn die intelligente Fabrik wird mehr als nur die Produktionsprozesse verändern. 

Ziel dieser NIT Impact Session ist es, ein Verständnis für die Herausforderungen einer Führungskraft 4.0 zu entwickeln und Lösungsansätze kennenzulernen. Diese liegen nicht nur auf technischem, sondern vielmehr noch auf psychologischem Gebiet. Wenn das gelingt, kann das Ergebnis für alle Beteiligten ein Leistungsvergnügen sein, in dem Menschen mit Begeisterung Hochleistungen erzielen.

Zielgruppe: Geschäftsführer und Führungskräfte

DIGITALISIERUNG - EIN TAG_TAG EINS

Tobias Möller-Hahlbrock
Dipl. Psychologe und Prozessbegleiter, Prozessebegleiten.com, Hamburg 

1-Tages-Workshop - deutschsprachig - nächste Termine: 12. April / 28. Oktober

Die Zielsetzung des Workshops "Digitalisierung - ein Tag_Tag eins" ist es, die Teilnehmenden zum Thema Digitalisierung sprachfähig zu machen.

Sie werden dafür sensibilisiert, das Ausmaß der Veränderungen durch die Digitalisierung zu erfassen.Dadurch werden sie urteilsfähiger für digitale Themen in Entscheidungsprozessen und entwickeln eine erste Ideen für den notwendigen Wandel in der eigenen Organisation. 

Der Workshop richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Projektleiter, Teamleiter, Interessierte, die sich mit dem Thema Digitalisierung intensiver beschäftigen möchten. Neben Dialogvorträgen, Diskussionen und Impulsvideos werden auch eigene Themen in Fallbeispielen und Übungen behandelt. 

Inhalte: 

  • Einführung in das Thema Digitalisierung: Was ist Digitalisierung /digitalisierbar? Gesetzmäßigkeiten und Grundprinzipien 
  • Anwendungsfelder und Beispiele: Technologien (3d Druck, Künstliche Intelligenz & Co.), Organisationen (Amazon, Google & Co.) 
  • Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft: Achsen der Auswirkungen, branchenspezifische Dynamiken, Machtwechsel  
  • Voraussetzungen für die Digitalisierung von Organisationen: 3 Säulen der Organisationsentwicklung, Bewusstsein und Kompetenzen für Veränderungen 

Der Workshop wird mit einem Teilnahmezertifikat des NIT abgeschlossen.

Digitale Transformierung an der NIT

ALLE THEMEN DER REIHE

  • Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine? (26. Januar 2017)
  • Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde? (27. April 2017)
  • Digital Leadership – Chancen, Visionen und der Alltag (28. September 2017)
  • Der Zauber von Start-ups – warum sich Konzerne um Gründer reißen (29. Januar 2018)
  • 3D-Druck - wie neue Technologien ganze Branchen verändern (16. April 2018)
  • Blockchain - Technologien als Basis für gesellschaftliche Innovation (11. September 2018)
  • Haben Hierarchien in der Wirtschaft ausgedient? (05. November 2018)

SIEBTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - NOVEMBER 2018

Haben Hierarchien in der Wirtschaft ausgedient?

Am 05.11.2018 fand der siebte Hamburger Wirtschaftsdialog in den Räumlichkeiten der Schotstek Stiftung statt. Vertreter_innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung kamen am Alsterufer zusammen und diskutierten mit den Expert_innen Christopher Mars, selbstständiger Berater und Coach, Thomas Simmerl, Gründer der Neuen Schule Hamburg und Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT. Zuerst beleuchteten die Teilnehmer_innen zusammen mit Christopher Mars, wie flache Hierarchien in Unternehmen etabliert werden können. Mars empfiehl dafür zuerst "Inseln" für Mitarbeiter_innen zu schaffen, die besonders kreativ und eigenverantwortlich arbeiten möchten. Es sei wichtig, dabei eigene Projekte in einem geschützten Raum außerhalb der Unternehmensstrukturen durchzuführen, damit Motivation entsteht und sich die neue Kultur auf das gesamte Unternehmen ausweiten kann.

Verena Fritzsche konnte hierzu von ihren Erfahrungen im NIT berichten, das sich in den letzten drei Jahren einem Strategieprozess mit dem Projekt 4.X unterzogen hat. Ziel dabei war es, das Studium als Spiegel der modernen Arbeitswelt zu modernisieren und den Studierenden mehr Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit zu überlassen. Besonderes Interesse weckte das Konzept der Neuen Schule Hamburg, die Thomas Simmerl im Jahr 2007 gegründet hat. Ziel war es, Kindern das zu geben, was sie verdienen: Eine demokratisch geführte Schule, die Kinder in ihrer Kreativität unterstützt, und sie zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Erwachsenen macht. Die Neue Schule ist die erste Schule in Deutschland, deren Konzept auf dem Sudbury-Modell basiert und offiziell genehmigt wurde. Auch kritische Stimmen wurden bei den Teilnehmer_innen geäußert. Tobias Berger, Dozent des NIT, berichtete von seinen eigene Erfahrungen mit Studierenden. Eigenverantwortlich an einem Projekt zu arbeiten, stieß bei seinen Kursteilnehmer_innen vorerst auf Irritationen. Als Grund dafür nannte er Erwartungshaltungen. Wichtig sei es, auch die eigene Lernerfahrung daraus zu ziehen und Anforderungen transparent zu machen.


SECHSTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - SEPTEMBER 2018

Blockchain - die zukünftige Basis unser Wirtschaft und Gesellschaft?

Über diese Frage haben am 11. September Expert_innen, Geschäftsführer_innen und Interessierte beim 6. Hamburger Wirtschaftsdialog in der Zentrale des Halbleiterherstellers NXP diskutiert. In der Vergangenheit ist die Blockchain besonders in Zusammenhang mit dem Bitcoin zum Begriff geworden, jedoch reichen die Anwendungsfelder weit über den Finanzsektor hinaus. Schon heute suchen Unternehmen, Politik und Forschung nach Einsatzmöglichkeiten, um Prozesse zu automatisieren und vereinfachen.

Christopher Nigischer, externer Berater bei NXP und Geschäftsführer des IT-Unternehmens consider it, beschäftigt sich intensiv mit der Blockchain und führte die Runde in das komplexe Thema ein. Mit seinem Unternehmen bietet er Lösungen an, die über die Blockchain abgewickelt werden und sieht schon heute die Chancen, die diese neue Technologie mit sich bringt.

Nigischer präsentiert dazu ein Beispiel aus der Industrie: Einen 3D-Drucker, der mit Hilfe eines Roboterarms einen Schlüsselanhänger fertigt. Die Lizenz zum Ausdrucken des Produkts wird über eine Blockchain erstellt. In dem Projekt SAMPL (Secure Additive Manufacturing Plattform) beschäftigt sich Nigischer daher mit der Schaffung einer sicheren Datentransaktionsplattform für die weltweite Abwicklung und Steuerung digitaler Druckaufträge.

Auch Florian Fiedler, Gründer von Blockbay, sieht das Potenzial, dass die Blockchain mit sich bringt. Derzeit findet die Technologie vorwiegend im Finanzbereich Anwendung, jedoch ist er der Meinung, dass sich komplexe Industrieprozesse durch die Blockchain vereinfachen lassen. Viele Transaktionen könnten bereits in 10 Jahren im Hintergrund laufen.

Auch in der Wissenschaft ist die Blockchain ein Begriff. Oberingenieur Dr. Johannes Hinkeldeyn am Institut für technische Logistik an der TUHH sieht das Potenzial vor allem in der Symbiose von physikalischer und digitaler Welt. Um diese Herausforderungen zu meistern, spricht er sich dafür aus, ein Netzwerk zu bilden, das verschiedene Expert_innen zusammen bringt.

Carsten Ovens, Bürgerschaftsabgeordneter und Fachsprecher für Wissenschaft und Digitale Wirtschaft hat darüber hinaus das Ziel, Hamburg als "Heimathafen für digitale Innovationen" weltweit zu etablieren und hat die Vision für Expert_innen eine Plattform zu schaffen, um Wissen auszutauschen und Innovationen voranzutreiben.

Im Anschluss erfolgte eine rege Diskussionsrunde unter den Gästen des Hamburger Wirtschaftsdialogs, bei der auch die Themen zur Datensicherung und vorhandene Use-Cases aus Wirtschaft und Industrie angesprochen wurden.


FÜNFTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - APRIL 2018

Hamburger Wirtschaftsdialog im Zeichen des 3D-Drucks

Am 16. April 2018 lud das NIT Vertreter_innen aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft zum fünften Hamburger Wirtschaftsdialog ein, um über die Herausforderungen das Thema 3D-Druck und seine Auswirkungen auf die Produktion zu sprechen. Zuerst hatten die Teilnehmer_innen die Gelegenheit das Fraunhofer IAPT zu erkunden, das als eines der führenden Institute im Bereich des 3D-Drucks weltweit bekannt ist.

Im Anschluss zeigte Dr. Claus Emmelmann, Geschäftsführer des Fraunhofer IAPT sowie Professor und Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der TUHH, die Chancen des 3D-Drucks für die Industrie auf.

Er präsentierte bereits gedruckte Bauteile, die beispielsweise in Flugzeugen von Airbus verbaut wurden. Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT, führte durch den Abend und verdeutlichte die Dringlichkeit für Unternehmen sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Um das Bewusstsein zu schärfen, wurden die Teilnehmer_innen zum Nachdenken animiert, wie konkrete Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen aussehen könnten.

Hamburger Wirtschaftsdialog_Digitalisierung_3D-Druck

VIERTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - JANUAR 2018

Der Zauber von Start-ups – warum sich Unternehmen um Gründer reißen

Ende Januar kamen Vertreter_innen aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um beim vierten Hamburger Wirtschaftsdialog über den Start-up-Trend zu diskutieren. Genauer ging es bei dem Thema „Der Zauber von Start-ups – warum sich Unternehmen um Gründer reißen“ um einzelne Abteilungen eines Unternehmens, die schnell, agil und „start-up-like“ an neuen Produkten arbeiten.

Aus erster Hand berichteten Jens Uehlecke, Managing Director beim Greenhouse Innovation Lab und Jonas Thiemann, Geschäftsführer von AppLike, wie es ist, in so einer Abteilung zu arbeiten. Nele Schön, Teamleiterin für Managemententwicklung und Fortbildung bei Gruner + Jahr, erklärte, warum das Verlagshaus das Green Innovation Lab gegründet hat. Prof. Christian Lüthje beleuchtete mit akademischen Hintergrundwissen, wann diese Strategie erfolgreich ist. Durch den Abend führte Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT.

Hamburger Wirtschaft

DRITTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - SEPTEMBER 2017

Digital Leadership: Chancen, Visionen und der Alltag

Als Markus Klimmer 2015 Führungskräfte zum Thema Digitalisierung interviewen wollte, verwies ihn jeder fünfte an den technikverantwortlichen CIO. Heute, zwei Jahre später, ist den allermeisten Unternehmern klar, dass sie um dieses Thema nicht herumkommen. Die Digitalisierung hat einen massiven Einfluss auf die Arbeitswelt und ist längst Chefsache.

Beim dritten Hamburger Wirtschaftsdialog am 28. September 2017 diskutierten die Teilnehmer_innen, was gute Führung und auch Digitalkompetenz ausmacht. Markus Klimmer verwies in seinem Impulsvortrag auf sein Buch: "#DigitalLeadership - Wie Top-Manager in Deutschland den Wandel gestalten".

Der Autor interviewte 31 deutsche Spitzenmanager dazu, wie sie das Thema Digitalisierung empfinden und in ihren Unternehmen vorantreiben. Viele setzten Projektgruppen ein und versuchten, ein "digitales Ökosystem" um sich herum aufzubauen, indem sie hierarchische Elemente abbauten, sich beispielsweise duzten und den Dresscode lockerten. Allerdings, betonte Klimmer, machen Sneakers noch keinen Digitalisierungsexpert_innen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass Kommunikation und Soft Skills eine wichtige Rolle spielen. Svenja Teichmann, Gründerin des Start-ups Dataport, beschrieb den Wandel der Führungskultur vom "Feldherrn" zum "Fußball-Coach". Moderne Führungskräfte koordinieren und motivieren ihre Mitarbeiter, so Teichmann.

Doreen Nowotne, Aufsichtsrätin der Jenoptik AG und der Brenntag AG, ging auf die sich rasant verändernden Märkte ein. Digital kompetente Menschen seien jene, die in Geschäftsmodellen denken können. Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport AöR, gab Einblicke, welche Folgen alleine der Wechsel von Stempelkarten zu Vertrauensarbeitszeit mit sich ziehen kann und warf Fragen zum Thema IT Security und Mitarbeiterbindung auf. Die vielen Fragen, die aus dem Publikum gestellt wurden, verdeutlichten die Brisanz des Themas. Die Gespräche wurden im anschließenden Get-Together bei Wein und Finger Food fortgeführt.

Teilnehmer des 3. Hamburger Wirtschaftsdialogs

ZWEITER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - APRIL 2017

Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?

Am 27. April ging es beim zweiten Hamburger Wirtschaftsdialog des NIT Think Tank um die Frage "Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?". 40 Gäste waren gekommen, um im Buchladen Frank und Pape Buch und Café an der Hoheluftchaussee dieses Thema zu diskutieren.

Inmitten von analogen Büchern standen vor allem die Chancen der Digitalisierung im Vordergrund. Was ist für die Digitalisierung einer großen Stadt wie Hamburg erforderlich? Wo liegen ungenutzte Potenziale? Wie begegnet man den Herausforderungen (Stichwort Arbeitsplätze), wenn sich mit der Digitalisierung auch die Art der Arbeit ändert?

Für einen ersten Impuls holte er Christian Günner von Hamburg Wasser hinzu. Der Bereichsleiter Kunden und Systementwicklung zeigte, welches Potenzial ein großes Infrastrukturunternehmen für eine digitale Stadt hat. Beispielsweise könnten sämtliche digital vorliegenden Daten zur effektiven Baustellenplanung genutzt werden. Dies würde natürlich auch dem Verkehrsfluss der Hansestadt zugute kommen können. Hier müssten sich aber auch andere Akteure mit ihre Daten einbringen. Schnell schlossen sich in der Diskussion Fragen an: Wem gehören welche Daten? Wie kann man sie zum Wohle der Stadt nutzen?

Unter den Gästen war auch Matthias Wieckmann von der Leitstelle Digitale Stadt der Senatskanzlei Hamburg. Er informierte über die Institution und ihre Aufgaben und brachte interessante Aspekte in die Diskussion ein. Daniel Rebhorn, Managing Partner beim E-Commerce-Dienstleister diconium Group, erörterte, warum eine Zukunft ohne Digitalisierung nicht mehr vorstellbar ist.
Um von der Digitalisierung zu profitieren, müsse man das Alte gegebenenfalls loslassen. Am Beispiel verschiedener Schuhmärkte zeigte er Perspektiven im E-Commerce auf und verdeutlichte damit, wie schnell ein nachhaltiger Verhaltenswandel möglich ist – wer hätte in Deutschland vor 20 Jahren seine Schuhe nicht vor dem Kauf anprobiert?

Dies leitete über zum Austauch unter den Teilnehmer_innen des Hamburger Wirtschaftsdialogs. Wie werden die Jobs neu verteilt? Wie können neue Rahmenbedingungen geschaffen werden zum Wohle aller? Auch beim anschließenden Netzwerken diskutierten die Teilnehmer_innen intensiv weiter.

Einblicke in den Hamburger Wirtschaftsdialog

Graphic Recording des 2. Hamburger Wirtschaftsdialogs

Graphische Aufzeichnung des zweiten Hamburger Wirtschaftsdialogs von Graphic Recoderin Anna Stania. Weitere Informationen über die Live-Visualisierung von Konferenzen und anderen Veranstaltungen unter Perturbaris.de.


ERSTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - JANUAR 2017

Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine?

Spannende Diskussion und anregende Gespräche rund um das Thema Digitalisierung und Arbeit 4.0: Am 26. Januar 2017 lud das NIT Northern Institute of Technology Management zum ersten Hamburger Wirtschaftsdialog ein. Unternehmer_innen und Geschäftsführer_innen aus dem Hamburger Mittelstand trafen sich am NIT, um gemeinsam über die Herausforderungen der Digitalisierung zu sprechen. Arbeit 4.0 – Mensch oder Maschine?

Auf zwei kurze Impulsvorträge von NIT-Geschäftsführerin Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele, Abteilungsleiterin Kunden und Systementwicklung Hamburg Wasser, folgte eine offene Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups.

Die vierte industrielle Revolution bietet Arbeitgebern großes Potenzial, Prozesse online abzuwickeln, Maschinen zentral zu steuern und letztendlich Personal einzusparen. Die Frage Mensch oder Maschine ist nicht nur eine wirtschaftliche - auch ethische Bedenken beeinflussen die Entscheidung.
In das Thema führten Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele mit zwei kurzen Impulsvorträgen ein. Die NIT-Geschäftsführerin beleuchtete, welche Arbeitsplätze bedroht sind, welche neu entstehen und welche Qualifikationen in Zukunft wichtig sein werden. Hamburg-Wasser-Vertreterin Kristina Lohse-Thiele gab Einblicke, wie sich bei Hamburg Wasser das Arbeitsumfeld zwischen den Generationen verändert hat.

In einer offenen Podiumsdiskussion erörterten die Referent_innen im Anschluss mit den Teilnehmer_innen, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Personalpolitik hat und auch, wie der Arbeitsmarkt sich in diesem Zuge verändern mag.

Auf dem Podium: Verena Fritzsche (NIT), Kristina Lohse-Thiele (Hamburg Wasser), Carmen Möller (Fraktionssprecherin für Wirtschaft und Arbeit, Bezirksabgeordnete Grüne Fraktion Hamburg-Nord), Tobias Hagenau (CEO des Start-ups HQ Labs).

Danach lud das NIT zu einem Get-together zum Kennenlernen und Netzwerken ein. Ein Ziel des Hamburger Wirtschaftsdialogs ist es, den Austausch zwischen Clustern und Netzwerken, etablierten Unternehmen und Start-ups sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu fördern und zu verbessern.


IHRE ANSPRECHPARTNERIN

VERENA FRITZSCHE

CEO
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