HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG

Um über Herausforderungen wie Industrie 4.0, 3D-Druck und IT-Sicherheit zu sprechen, lädt das NIT Gründer, Geschäftsführer und Manager von kleinen und mittleren Unternehmen ein zu dieser Veranstaltungsserie. Denn Unternehmen und ihre Führungskräfte sind gefordert, angesichts disruptiver Veränderungen den Überblick zu behalten, damit sie Chancen erkennen und ergreifen können. Bei den Netzwerktreffen diskutieren Redner aus Wissenschaft, Industrie und Politik. Ziel ist ein inspirierender Dialog zwischen Podium und Teilnehmern. Der Hamburger Wirtschaftsdialog findest einmal im Quartal statt und wird unterstützt von Hamburg Wasser.


ALLE THEMEN DER REIHE

  • Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine? (26. Januar 2017)
  • Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde? (27. April 2017)
  • Digital Leadership – Chancen, Visionen und der Alltag (28. September 2017)
  • E-Commerce, Sharing und Co. – Smarten Gebrauch von neuen Business Modellen machen
  • Was können SME Entrepreneurs von Start-ups lernen?

ERSTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG

Spannende Diskussion und anregende Gespräche rund um das Thema Digitalisierung und Arbeit 4.0: Am 26. Januar 2017 lud das NIT Northern Institute of Technology Management zum ersten Hamburger Wirtschaftsdialog ein. Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Hamburger Mittelstand trafen sich am NIT, um gemeinsam über die Herausforderungen der Digitalisierung zu sprechen. Das Thema der Auftaktveranstaltung lautete: Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine? Auf zwei kurze Impulsvorträge von NIT-Geschäftsführerin Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele, Abteilungsleiterin Kunden und Systementwicklung Hamburg Wasser, folgte eine offene Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups. Den Abend moderierte Sven Enger, Digitalexperte und Initiator des Digital Think Tank am NIT.

Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine?

Die vierte industrielle Revolution bietet Arbeitgebern großes Potenzial, Prozesse online abzuwickeln, Maschinen zentral zu steuern und letztendlich Personal einzusparen. Die Frage Mensch oder Maschine ist nicht nur eine wirtschaftliche - auch ethische Bedenken beeinflussen die Entscheidung. In das Thema führten Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele mit zwei kurzen Impulsvorträgen ein. Die NIT-Geschäftsführerin beleuchtete, welche Arbeitsplätze bedroht sind, welche neu entstehen und welche Qualifikationen in Zukunft wichtig sein werden. Hamburg-Wasser-Vertreterin Kristina Lohse-Thiele gab Einblicke, wie sich bei Hamburg Wasser das Arbeitsumfeld zwischen den Generationen verändert hat. In einer offenen Podiumsdiskussion erörterten die Referenten im Anschluss mit den Teilnehmern, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Personalpolitik hat und auch, wie der Arbeitsmarkt sich in diesem Zuge verändern mag. Auf dem Podium: Verena Fritzsche (NIT), Kristina Lohse-Thiele (Hamburg Wasser), Carmen Möller (Fraktionssprecherin für Wirtschaft und Arbeit, Bezirksabgeordnete Grüne Fraktion Hamburg-Nord), Tobias Hagenau (CEO des Start-ups HQ Labs). Danach lud das NIT zu einem Get-together zum Kennenlernen und Netzwerken ein. Ein Ziel des Hamburger Wirtschaftsdialogs ist es, den Austausch zwischen Clustern und Netzwerken, etablierten Unternehmen und Start-ups sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu fördern und zu verbessern.


ZWEITER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG

Thema: Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?

Was ist für die Digitalisierung einer großen Stadt wie Hamburg erforderlich? Intelligente Ampelschaltungen, Online-Anmeldung zu Behördenterminen und WLAN-Busse sind das eine. Auf der anderen Seite steht viel mehr als die bloße technische Infrastruktur: Es geht um Kompetenzen und Bildung, aber auch um das grundlegende Mindset der Bürgerinnen und Bürger. Denn digitale Transformation bedeutet auch die Änderung der eigenen Einstellung.

Der Senat strebt in der Hansestadt „ein Innovationsklima an, das die Entwicklung moderner digitaler Anwendungen und Applikationen befördert und die Vernetzung zwischen den daran beteiligten Unternehmen und Institutionen fördert“. So steht es im Koalitionsvertrag, den SPD und Grüne 2015 unterzeichnet haben. Die vor knapp zwei Jahren eingerichtete Leitstelle Digitale Stadt soll den Prozess begleiten.

„Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?“ heißt das Thema beim 2. Hamburger Wirtschaftsdialog des NIT Northern Institute of Technology Management. Wie steht es um dieses Innovationsklima? Was ist politisch möglich, um es zu fördern? Wie entwickelt sich die Gesellschaft weiter, wenn Arbeit anders gedacht wird? Darüber diskutieren Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Hamburger Mittelstand mit Start-ups und Vertretern der Politik. Christian Günner, Bereichsleiter Kunden und Systementwicklung bei Hamburg Wasser, verrät in einem Impulsvortrag, welches Potenzial ein großes Infrastrukturunternehmen für eine digitale Stadt hat. Daniel Rebhorn, Managing Partner beim E-Commerce-Dienstleister diconium Group, blickt von außen auf die Potenziale Hamburgs. Durch die Veranstaltung führt Sven Enger, Digitalexperte und Head des Digital Think Tank am NIT.Der 2. Hamburger Wirtschaftsdialog findet in Eimsbüttel statt und bietet viel Raum fürs Networking. Eine Anmeldung ist obligatorisch. Die Veranstaltungsreihe Hamburger Wirtschaftsdialog wird unterstützt von Hamburg Wasser.

ZWEITER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG: Donnerstag, 27. April 2017, 18 Uhr, warm-up: 17:30 Uhr (CEST), Frank & Pape Buchhandel und Café, Hoheluftchaussee 51, Hamburg