HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG

Um über Herausforderungen wie Industrie 4.0, 3D-Druck und IT-Sicherheit zu sprechen, lädt das NIT Northern Institute of Technology Management Gründer, Geschäftsführer und Manager von kleinen und mittleren Unternehmen ein zu dieser Veranstaltungsserie.

Denn Unternehmen und ihre Führungskräfte sind gefordert, angesichts disruptiver Veränderungen den Überblick zu behalten, damit sie Chancen erkennen und ergreifen können. Bei den Netzwerktreffen diskutieren Redner aus Wissenschaft, Industrie und Politik. Ziel ist ein inspirierender Dialog zwischen Podium und Teilnehmern. Der Hamburger Wirtschaftsdialog findet einmal im Quartal statt.

ALLE THEMEN DER REIHE

  • Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine? (26. Januar 2017)
  • Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde? (27. April 2017)
  • Digital Leadership – Chancen, Visionen und der Alltag (28. September 2017)
  • Der Zauber von Start-ups – warum sich Konzerne um Gründer reißen (29. Januar 2018 um 19 Uhr)
  • 3D-Druck - wie neue Technologien ganze Branchen verändern (April 2018)

UNSERE BISHERIGEN EVENTS DER REIHE "HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG"

VIERTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - JANUAR 2018

Der Zauber von Start-ups – warum sich Unternehmen um Gründer reißen

Ende Januar kamen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um beim vierten Hamburger Wirtschaftsdialog über den Start-up-Trend zu diskutieren. Genauer ging es bei dem Thema „Der Zauber von Start-ups – warum sich Unternehmen um Gründer reißen“ um einzelne Abteilungen eines Unternehmens, die schnell, agil und „start-up-like“ an neuen Produkten arbeiten.

Aus erster Hand berichteten Jens Uehlecke, Managing Director beim Greenhouse Innovation Lab und Jonas Thiemann, Geschäftsführer von AppLike, wie es ist, in so einer Abteilung zu arbeiten. Nele Schön, Teamleiterin für Managemententwicklung und Fortbildung bei Gruner + Jahr, erklärte, warum das Verlagshaus das Green Innovation Lab gegründet hat. Prof. Christian Lüthje beleuchtete mit akademischen Hintergrundwissen, wann diese Strategie erfolgreich ist. Durch den Abend führte Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT.

Hamburger Wirtschaft

DRITTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - SEPTEMBER 2017

Digital Leadership: Chancen, Visionen und der Alltag

Als Markus Klimmer 2015 Führungskräfte zum Thema Digitalisierung interviewen wollte, verwies ihn jeder fünfte an den technikverantwortlichen CIO. Heute, zwei Jahre später, ist den allermeisten Unternehmern klar, dass sie um dieses Thema nicht herumkommen. Die Digitalisierung hat einen massiven Einfluss auf die Arbeitswelt und ist längst Chefsache.

Beim dritten Hamburger Wirtschaftsdialog am 28. September 2017 diskutierten die Teilnehmer, was gute Führung und auch Digitalkompetenz ausmacht. Markus Klimmer verwies in seinem Impulsvortrag auf sein Buch: "#DigitalLeadership - Wie Top-Manager in Deutschland den Wandel gestalten".

Der Autor interviewte 31 deutsche Spitzenmanager dazu, wie sie das Thema Digitalisierung empfinden und in ihren Unternehmen vorantreiben. Viele setzten Projektgruppen ein und versuchten, ein "digitales Ökosystem" um sich herum aufzubauen, indem sie hierarchische Elemente abbauten, sich beispielsweise duzten und den Dresscode lockerten. Allerdings, betonte Klimmer, machen Sneakers noch keinen Digitalisierungsexperten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass Kommunikation und Soft Skills eine wichtige Rolle spielen. Svenja Teichmann, Gründerin des Start-ups Dataport, beschrieb den Wandel der Führungskultur vom "Feldherrn" zum "Fußball-Coach". Moderne Führungskräfte koordinieren und motivieren ihre Mitarbeiter, so Teichmann.

Doreen Nowotne, Aufsichtsrätin der Jenoptik AG und der Brenntag AG, ging auf die sich rasant verändernden Märkte ein. Digital kompetente Menschen seien jene, die in Geschäftsmodellen denken können. Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport AöR, gab Einblicke, welche Folgen alleine der Wechsel von Stempelkarten zu Vertrauensarbeitszeit mit sich ziehen kann und warf Fragen zum Thema IT Security und Mitarbeiterbindung auf. Die vielen Fragen, die aus dem Publikum gestellt wurden, verdeutlichten die Brisanz des Themas. Die Gespräche wurden im anschließenden Get-Together bei Wein und Finger Food fortgeführt.


ZWEITER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - APRIL 2017

Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?

Am 27. April ging es beim zweiten Hamburger Wirtschaftsdialog des NIT Think Tank um die Frage "Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?". 40 Gäste waren gekommen, um im Buchladen Frank und Pape Buch und Café an der Hoheluftchaussee dieses Thema zu diskutieren.

Inmitten von analogen Büchern standen vor allem die Chancen der Digitalisierung im Vordergrund. Was ist für die Digitalisierung einer großen Stadt wie Hamburg erforderlich? Wo liegen ungenutzte Potenziale? Wie begegnet man den Herausforderungen (Stichwort Arbeitsplätze), wenn sich mit der Digitalisierung auch die Art der Arbeit ändert?

Für einen ersten Impuls holte er Christian Günner von Hamburg Wasser hinzu. Der Bereichsleiter Kunden und Systementwicklung zeigte, welches Potenzial ein großes Infrastrukturunternehmen für eine digitale Stadt hat. Beispielsweise könnten sämtliche digital vorliegenden Daten zur effektiven Baustellenplanung genutzt werden. Dies würde natürlich auch dem Verkehrsfluss der Hansestadt zugute kommen können. Hier müssten sich aber auch andere Akteure mit ihre Daten einbringen. Schnell schlossen sich in der Diskussion Fragen an: Wem gehören welche Daten? Wie kann man sie zum Wohle der Stadt nutzen?

Unter den Gästen war auch Matthias Wieckmann von der Leitstelle Digitale Stadt der Senatskanzlei Hamburg. Er informierte über die Institution und ihre Aufgaben und brachte interessante Aspekte in die Diskussion ein. Daniel Rebhorn, Managing Partner beim E-Commerce-Dienstleister diconium Group, erörterte, warum eine Zukunft ohne Digitalisierung nicht mehr vorstellbar ist.
Um von der Digitalisierung zu profitieren, müsse man das Alte gegebenenfalls loslassen. Am Beispiel verschiedener Schuhmärkte zeigte er Perspektiven im E-Commerce auf und verdeutlichte damit, wie schnell ein nachhaltiger Verhaltenswandel möglich ist – wer hätte in Deutschland vor 20 Jahren seine Schuhe nicht vor dem Kauf anprobiert?

Dies leitete über zum Austauch unter den Teilnehmern des Hamburger Wirtschaftsdialogs. Wie werden die Jobs neu verteilt? Wie können neue Rahmenbedingungen geschaffen werden zum Wohle aller? Auch beim anschließenden Netzwerken diskutierten die Teilnehmer intensiv weiter.

Graphic Recording des 2. Hamburger Wirtschaftsdialogs

Graphische Aufzeichnung des zweiten Hamburger Wirtschaftsdialogs von Graphic Recoderin Anna Stania. Weitere Informationen über die Live-Visualisierung von Konferenzen und anderen Veranstaltungen unter Perturbaris.de.


ERSTER HAMBURGER WIRTSCHAFTSDIALOG - JANUAR 2017

Arbeit 4.0 - Mensch oder Maschine?

Spannende Diskussion und anregende Gespräche rund um das Thema Digitalisierung und Arbeit 4.0: Am 26. Januar 2017 lud das NIT Northern Institute of Technology Management zum ersten Hamburger Wirtschaftsdialog ein. Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Hamburger Mittelstand trafen sich am NIT, um gemeinsam über die Herausforderungen der Digitalisierung zu sprechen. Arbeit 4.0 – Mensch oder Maschine?

Auf zwei kurze Impulsvorträge von NIT-Geschäftsführerin Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele, Abteilungsleiterin Kunden und Systementwicklung Hamburg Wasser, folgte eine offene Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups.

Die vierte industrielle Revolution bietet Arbeitgebern großes Potenzial, Prozesse online abzuwickeln, Maschinen zentral zu steuern und letztendlich Personal einzusparen. Die Frage Mensch oder Maschine ist nicht nur eine wirtschaftliche - auch ethische Bedenken beeinflussen die Entscheidung.
In das Thema führten Verena Fritzsche und Kristina Lohse-Thiele mit zwei kurzen Impulsvorträgen ein. Die NIT-Geschäftsführerin beleuchtete, welche Arbeitsplätze bedroht sind, welche neu entstehen und welche Qualifikationen in Zukunft wichtig sein werden. Hamburg-Wasser-Vertreterin Kristina Lohse-Thiele gab Einblicke, wie sich bei Hamburg Wasser das Arbeitsumfeld zwischen den Generationen verändert hat.

In einer offenen Podiumsdiskussion erörterten die Referenten im Anschluss mit den Teilnehmern, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Personalpolitik hat und auch, wie der Arbeitsmarkt sich in diesem Zuge verändern mag.

Auf dem Podium: Verena Fritzsche (NIT), Kristina Lohse-Thiele (Hamburg Wasser), Carmen Möller (Fraktionssprecherin für Wirtschaft und Arbeit, Bezirksabgeordnete Grüne Fraktion Hamburg-Nord), Tobias Hagenau (CEO des Start-ups HQ Labs).

Danach lud das NIT zu einem Get-together zum Kennenlernen und Netzwerken ein. Ein Ziel des Hamburger Wirtschaftsdialogs ist es, den Austausch zwischen Clustern und Netzwerken, etablierten Unternehmen und Start-ups sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu fördern und zu verbessern.


IHRE ANSPRECHPARTNERIN

VERENA FRITZSCHE

CEO
verena.fritzsche@bitte nicht bespammennithh.de
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